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Der Schutz von Korallen und
Fischen |
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Korallen und Fische |
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Wissend, dass die Korallen sehr lange für Ihr Wachstum
benötigen und sauberes, reines Wasser zum Leben brauchen, müssen wir unser
Augenmerk auf die folgenden Punkte richten.
Die Touristen betrachten schöne, farbige Korallenriffe -
zusammen mit den Fischen - als eine der wichtigsten Attraktionen. Nicht nur aus diesem Grund sondern auch aus
Umweltschutzgründen sollten wir die durch Tourismus hervorgerufenen Probleme
bald möglichst in den Griff bekommen. |
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Korallen als Souvenirs |
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Wenn ein Tourist die wunderschönen blauen Korallen im Meer
entdeckt, denkt er, dass sie auch in seinem Zuhause diese schöne Farbe
behalten würden.
FALSCH! Die Korallen, unabhängig von der Farbe, verlieren, wenn sie
nach dem Abschneiden sterben, ihre Farbe innerhalb von 24 Stunden. |
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Lösungsvorschlag für Gili Air |
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Die Touristen/Freizeittaucher müssen durch die jeweiligen
Reiseveranstalter und der L.K.G.A.
informiert werden, dass es absolut verboten ist, lebende Korallen
mitzunehmen. Wenn jemand dabei erwischt wird, muss er empfindlich finanziell
bestraft werden. In Europa und Australien sind Korallen bereits durch lokale
Gesetze geschützt. |
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Schnorcheln |
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Touristen kommen von überall auf der Welt nach Gili Air um die Korallen und
Fische rund um Gili Air zu bewundern.
Gerade die unorganisierten Freizeittaucher verhalten sich im Riff sehr oft
wie Elefanten im Porzellanladen.
Es
wird auf den Korallen mit den Flossen herumgetrampelt und Fische harpuniert.
(Eine positive Ausnahme sind die meisten in Tauchvereinigungen organisierten
Taucher, welche bereits durch ihre Organisationen informiert werden) |
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Lösungsvorschlag für Gili Air |
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Um die Korallen zu schützen und auch die Touristen zufrieden
zu stellen, werden spezielle Zonen für das Schnorcheln (in Absprache mit der
L.K.G.A. und den ansässigen Taucherorganisationen) eingerichtet, welche durch
Muringsbojen gesichert sind.
Dadurch können die Korallen nicht mehr durch Anker der
ankommenden Touristen/Glasbodenboote zerstört werden. Der Tauchtourismus
wird auf bestimmte Gebiete fokussiert und die anderen Stellen bleiben
unberührt. Die Touristen können durch diese Regulierung auch weiterhin
einige der schönsten Schnorchel-Areale in ganz Asien genießen. |
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Das Problem der Harpunen |
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Harpunen sind gefährliche Waffen in der Hand von Freizeittauchern, insbesondere
wenn zu viele Personen sie benutzen. Die lokalen Korallenriffe
werden
zum Jagdgebiet der Touristen bis alle Fische getötet worden sind. Als Touristenhobby können Harpunen nicht nur den
Fischbestand schädigen, sondern die ganze Tourismusindustrie. Zusätzlich
können Unfälle passieren, wenn Freizeittaucher Harpunen z.B. in einer
Schnorchelzone benutzen. |
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Lösungsvorschlag für Gili Air |
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Die
L.K.G.A.
wird sich dafür
einsetzen dass es für Touristen absolut verboten sein wird, Harpunen zu
benutzen. Nur lokalen Einwohner wird es erlaubt werden, für ihren eigenen
Bedarf an Fischen, Harpunen zu benutzen. |
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Dynamitfischen |
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Auch wird beim Benutzen von Dynamit das Leben der Fischer -
und das der Freizeittaucher gefährdet! In den vergangenen Jahren wurden
bereits einige Male tauchende Touristen von durch Dynamit verursachte
Unterwasserschockwellen getroffen. Einige Taucher haben Maske und Schnorchel
verloren und befanden sich dadurch in gefährlichen Situationen.
Es ist offensichtlich,
warum einige der lokalen Fischer trotz des Regierungsverbotes mit Dynamit
fischen.
Mit Dynamit erlegen die Fischer viel mehr Fische, als mit konventionellen
Netzen. Aber wenn die Fischer weiterhin Dynamit nutzen, wird es in Kürze
keine Fische mehr geben, da Dynamit: |
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Korallen und Mikroorganismen tötet und die Riffe
zerstört, die Gili Air umgeben. Diese dienen als natürlicher Schutz für die
Insel.
Jedes Jahr
wird mehr und mehr dieses Schutzmantels zerstört. |
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Dynamit und
viele unorganisierte Sporttaucher töten seltene Tiere, etliche gehören
bereits zu "gefährdeten Spezies", wie Schildkröten oder Delfine. |
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Dynamit tötet
Jungfische und Eier. Dadurch wird die junge Generation der Fische
verschwinden und die Fischbestände nehmen ab.
Die
angestammten Brutplätze werden von den Fischen verlassen, um sich woanders
zu etablieren. |
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Gifte |
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Einige
Fischer nutzen ein Gift (Zyanid) um gewisse, kleinere Fischsorten zu fangen.
Aber diese Form des Fischens tötet nicht nur die gesuchte, zu fangende
Fischsorte sondern, wie bei Dynamit, auch andere kleinere Fischsorten und
Baby-Fische sowie auch Korallenriffe und Mikroorganismen, die für das
Bestehen des Unterwasser-Ökosystems unbedingt notwendig sind.
Auch
sind Touristen und Einwohner in Gefahr, die Fische verzehren, die mit dieser
Methode gefangen wurden. Hautallergien, Augenprobleme und Haarausfall sind
weitere Symptome, die beim Schwimmen in vergiftetem Wasser auftreten können. |
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Lösungsvorschlag für Gili Air |
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Der Einsatz von Gift zum Fischen muss sofort verboten werden. |
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