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Die Provinz Nusa Tenggara
Barat, auch bekannt als die kleinen Sundainseln, schließt Bali und die
östlichen Inseln bis Timor ein. Die zwei Hauptinseln der Provinz sind Lombok
und Sumbawa.
In Lombok beginnt die
Trennung zwischen der westlichen und östlichen indonesischen Flora und
Fauna. Der nördliche Teil der Insel ist gebirgig und grün, hohe Bäume
bedecken das Land. Der Süden ist trocken und mit Savannen bedeckt. Große
asiatische Tiere fehlen. Je östlicher man fährt, desto stärker empfindet man
die Veränderung. Die Trockenzeiten sind ausgedehnter und daher sind Mais und
Sago anstatt Reis das Hauptnahrungsmittel.
Die Insel Lombok hat weiße
unberührte Strände, eine alte Kultur, ist nur durch eine kleine Meeresenge
von Bali getrennt und wird gerade erst als touristisches Reiseziel mit
eigenem Charme entdeckt.
Das Motto lautet:
"Hier können Sie Bali in Lombok sehen, aber nicht
umgekehrt".
Trotz starker balinesischer
Einflüsse in der Vergangenheit existiert auf Lombok noch eine ureigene
Kultur. Als im
16. Jahrhundert der Islam auf diese Inseln, kam lebten vier
hinduistische Königreiche in friedlicher Koexistenz auf den Inseln, die
heute West Nusa Tenggara genannt werden.
Gegenwärtig stellen die
hinduistischen Balinesen den Großteil der Bevölkerung im westlichen Lombok.
Die Ureinwohner, Sasaks genannt, sind hauptsächlich moslemischen Glaubens,
wie auch die Bewohner der Nachbarinsel Sumbawa.
Das
kulturelle Erscheinungsbild der Inseln wird hauptsächlich von vier Gruppen
geprägt:
den Balinesen, den Sumbawanesen und den Menschen von Bima und Dompu.
Die Region ist berühmt für ihre Ikat-Webereien.
Rinder und Pferde sind die Hauptexportgüter dieser Inseln.
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