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Umweltprobleme |
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Die Problematik der frei herumlaufenden Kühe und Pferde |
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Es
gibt auf Gili Air unzählige Kokosnusspalmen. Die Kokosnüsse sind für viele
Einwohner auf Gili Air die einzige Haupteinnahmequelle. Es gibt viele Kühe
und Pferde, die die Kokosnusspflanzen (junge Palmen) auffressen und damit
die Kultivierung neuer Palmen verhindern. Es können mit diesen
aufgefressenen Palmen keine Einnahmen mehr erzielt werden. Die Kühe und
Pferde zerstören und fressen viele Pflanzen, Bäume und Sträucher, die auch
als natürliche Zäune gepflanzt und genutzt werden.
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Während der Trockenzeit gibt es kein Gras, mit dem die Kühe und Pferde
gefüttert werden können und sie müssten mit Heu gefüttert werden. Daher
fressen diese Tiere alles, was sie finden.
Viele der Tierhalter verfügen über kein eigenes Land von dem sie ihre Tiere
ernähren können und bringen die Tiere einfach auf fremde Grundstücke auf
denen alles was grün ist gefressen wird.
Die
Kühe und Pferde fressen nicht nur Gras, sondern auch Pflanzen, Setzlinge,
Sträucher und kleine Bäume. Durch eine der Insel nicht entsprechend hohen
Anzahl von Pferden und Kühen wird die Vegetation empfindlich gestört und
weiteres Wachstum unmöglich gemacht.
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Lösungsvorschlag für Gili Air |
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Der erste
Schritt der Lösung für Gili Air wäre es, alle Kühe und Pferde, die auf der
Insel gehalten werden, zu zählen. Zusätzlich muss durch die
L.K.G.A.
eine Obergrenze der Anzahl der Kühe und Pferde definiert werden, die nicht
überschritten werden darf. Für alle Kühe und Pferde bedarf es einer
Genehmigung. Jedes
Mal, wenn jemand ein neues Pferd oder Kuh auf die Insel bringen möchte oder
ein Jungtier geboren wird, muss dieses der
L.K.G.A. gemeldet werden. Wenn das festgesetzte Limit erreicht ist, wird keine
Genehmigung mehr ausgestellt und das Jungtier muss nach einer angemessenen
Zeit nach Lombok verkauft werden.
Die Tierhalter
müssen eine Genehmigung derjenigen Landeigentümer, auf denen die Tiere
grasen, einholen. Die Eigentümer der Tiere müssen sicherstellen können, dass
sie das Geld haben, für die Ernährung der Tiere während der Trockenzeit
genügend Gras kaufen zu können. Die Tiere müssen auch angebunden bzw. in
Gattern gehalten werden, damit sie nicht frei herumtrampeln können und
weitere Umweltschäden anrichten, bzw. fremdes Eigentum zerstören. |
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Problematik der Pferdegespanne
(Dokar/Cidomo) |
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Dokars
nennt man in Lombok die Wagen, die Lasten transportieren; für die
Personenbeförderung benutzt man
Cidomo. In beiden Fällen sind Wagen
wie Pferde bunt herausgeputzt und mit hell bimmelnden Glöckchen behängt. Im
Osten Lomboks ist der Schmuck der Cidomo noch etwas aufwendiger und
farbenprächtiger als im Westen.
Auf Gili Air
gibt es ca. seit 15 Jahren diese Art von Transportmitteln. So beliebt
und praktisch diese Transportmittel sind, so haben sie auch ihre
Schattenseiten, welche nur von den Anwohnern und Touristen wahrgenommen
werden, nicht aber vom außen stehenden Betrachter.
Wie jedes
Lebewesen verfügen auch Pferde über eine Verdauung, welche sich in der
Konsequenz als Exkrement auf der Straße manifestiert. Gerade auf Gili Air,
wo es als Hauptstraße lediglich eine Straße gibt, welche (als Ringstraße)
Gili Air umrundet, sind diese Häufchen unübersehbar.
Diese
Exkremente der Pferde sind ein guter Dünger, der sowohl das Wachstum der
Pflanzen aber auch das Wachstum menschlicher
Infektionen (insb. an
den Füßen – bei einer offenen Wunde) anregt. Anders als in Lombok, gehen die
Touristen auf Gili Air meistens ohne Schuhe.
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Cidomo auf Gili
Air
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Lösungsvorschlag für Gili Air |
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Der derzeitige Stand an Dokars/Cidomos
beträgt 25. Die Anzahl dieser Transportmittel sollte auf maximal 30
beschränkt werden. Jedem Inhaber oder Betreiber eines Pferdegespanns sollte
die Auflage gemacht werden, eine so genannte Auffangvorrichtung zwischen
Pferd und Wagen für die Exkremente zu installieren. Diese gesammelten
Exkremente können entweder als Dünger verkauft oder für die Eigenverwertung
auf dem eigenen Land verwertet werden. |
Straße auf
Gili Air
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Für die Instandhaltung der Straßen auf Gili Air müssen
die Betreiber der Transportunternehmen (sie sind der Hauptnutzer) auch ihren
Beitrag leisten. Besonders während der Trockenzeit (bedingt durch die
Bodenbeschaffenheit) stauben die Wege bei Durchfahrt eines Pferdegespanns
unerträglich. |
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Alle Transportunternehmer verpflichten sich, die Straßen
sauber zu halten und entsprechend der Verfügung der
L.K.G.A.
bestimmte
Straßenabschnitte zusammen mit den Eigentümern der anliegenden Grundstücke
mit Sand aufzuschütten. Durch die Aufschüttung mit Sand, stauben die Straßen
während der Trockenzeiten nicht mehr und es gibt ein sauberes Straßenbild. |
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